Ganz einfach offene Mastodon Instanzen finden

Scheinbar wandern viele zu Mastodon aus. Dem Jobs’schen Stil von Musk bei Twitter geschuldet.
Jetzt macht aber jede Instanz früher oder später dicht, wie also doch noch eine Instanz finden?

Frisch installierte Instanzen suchen

Dafür bietet sich Shodan an. Die frischesten Instanzen werden nach der simplen Suche nach “Mastodon” ausgeworfen. Das sind ziemlich frische Instanzen, oft ist noch keine Registrierung möglich, weil sie der Admin ja auch gerade erst aufgesetzt hat.
Wäre ideal, um 0-Day-Exploit-Opfer zu finden, aber darum geht es hier erst einmal nicht.

Offene Registrierungen mit Google filtern

Google kann auch gewisse Parameter, das sieht jeder, der die erweiterte Suche schon mal offen hatte. Die URL für Mastodon-Signup-Seiten ist /auth/sign_up – zumindest jetzt ist sie das. Weil wir wissen, dass das in der URL sein muss, können wir Google eben jenes auch anweisen.

inurl:/auth/sign_up Mastodon

Und schwups haben wir die jeweils vom Google Crawler bereits aufgegriffenen Mastodon Instanzen, die gerade eine offene Registrierung haben.

Diese Server können mehr oder weniger irgendwelchen Regeln folgen, also sucht euch am besten eine Instanz raus, die zumindest ein wenig vertrauenswürdig erscheint.

Eigene Instanzen…

… sind jetzt auch nicht unbedingt ein Hexenwerk und sollten relativ einfach von der Schulter gehen. Das natürlich aber nur für diejenigen, die eh schon irgendwas mit Websites am Hut haben.

Das Problem an Dezentralität…

… wird immer sein, dass die Menschen unterbewusst eigentlich keine echte Dezentralität machen können.
Dank Musk wandern gerade immer mehr Leute zu Mastodon aus. Dezentral ist das Netzwerk schon aufgebaut, aber die eigentliche Arbeit liegt bei den Serveradministratoren, die ständig Neuanmeldungen sperren müssen, weil sie für Inhalte verantwortlich sind, die sie halt nicht gewährleisten können, wenn zu viele da sind. Das ist aktuell der ganze Drive dahinter. Eine Instanz zu finden, die neue User annimmt, ist gewissermaßen gezwungene Dezentralität.

So hat das ganze doch ein interessantes Spiel. Wo sammelt sich die Masse natürlich? Bei mastodon.social und bei mastodon.online. Und warum sammelt sie sich dort? Weil dies die beiden Instanzen des Entwicklers selbst sind. Erst einmal kein schlechter Grund, aber:

Echte Dezentralität bedeutet für mich, dass für maximale Verteilung gesorgt wird, und zwar gegen den Trieb der Menschen sich zu Rudeln zusammenfassen zu müssen. Das funktioniert im Beispiel von Mastodon so lange nicht, bis jemand eine One-Click-Lösung für eigene Instanzen macht. Jeder Client eine eigene Instanz.

Was ist also mein Vorschlag? Macht Mastodon wie Signal in den Internetfeind-Ländern vorgeht, oder so wie Apple Airtags vorgehen. Jedes Gerät trägt entsprechende Daten so weit, bis dem Gerät ermöglicht wird, das Ziel zu erreichen.
Das ist für mich dezentral, weil der User im Prinzip nichts dagegen machen kann. In dem er Apple Phones nutzt, trägt und übermittelt er Standorte fremder AirTags, in dem er gewisse Messenger nutzt, trägt er unter Umständen in Israel illegale Daten ohne dafür haftbar gemacht werden zu können, weil der User das ja nie bewusst tut.
Wer garantiert, dass Terroristen Apple Airtags nicht zur Ortung Ihrer Waffen verwenden können? Richtig, niemand. Kann irgendwer dafür haftbar gemacht werden? Auch keiner, weil jeder auf dem Zwischenweg nicht weiß, was womit getrackt wird.

Das ist Dezentralität, weil sich keiner auf einzelnen Servern tummelt. Ist mit Geld genau so, ist mit Macht genau so, wird also bei jedem „dezentralen“ Netzwerk so sein, welches immer noch auf Instanzen und Servern beruht.

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Standardbrowser per GPO – but “unfucked”

Standardbrowser sind so seine Leidgeschichten. Niemand will irgendwem was vorschreiben und schon gar nicht so, dass der User das nicht ändern kann.
Eigentlich sollte man vorschreiben und den User doch ein wenig dazu zwingen sich an den Browser zu gewöhnen, aber es geht vielleicht auch anders.

ADMX Pakete

Was wäre denn jetzt, wenn wir nicht nur eins, sondern die ADMX-Pakete aller Browser nehmen und sie alle gleich einstellen?

Also:

  • Standardbrowser setzen beim Start
  • Lesezeichen und Browserdaten aus dem vorherigen Standardbrowser importieren
  • Und dann noch alles Optionale, was ihr so einstellen wollt. Ich würde z. B. die Neue-Tab-Seite auf eure SSO-Lösung oder eben auf euren Microsoft-Tenant, also office.com setzen.
  • Dann könnte man noch seine Browserextensions da rein schreiben um z. B. auch mit Adblockern das ganze Internet im Unternehmen etwas freundlicher zu machen.

Wichtig dazu ist halt dafür zu sorgen, dass die Profile gespeichert bleiben, ohne das wäre der User jeden Tag genervt mit Einrichtungspopups etc. Müsste man testen, inwiefern sich das mit einem spezifischen Citrix-Umfeld sich verhält.

Damit ist die ganze Diskussion, ob man irgendwas vorschreiben möchte, eigentlich passé. Weil jeder Browser, den der User aufruft, sich als Standard setzt und so lange Standard bleibt, bis er einen anderen aufruft.
Normalerweise wechselt man seinen Browser nicht so oft, auch die normalen Benutzer tun das eigentlich nicht.

Damit hat man also die Standardbrowserthematik vielleicht in einem Arbeitstag mit etwas Aufwand erschlagen. Damit vereinheitlicht man die ganze Browserthematik und es wird einfach etwas egaler welcher Browser denn nun verwendet wird.

Im professionellen Umfeld möglichst an Windows Boardmittel halten

Wenn schon Windows eingesetzt wird, sollte man sich im professionellen Umfeld möglichst an Windows Bordmitteln halten. Das predige ich schon seit geraumer Zeit und nicht nur ich tue das so, sondern viele andere eben auch.

Das gilt für alles, was irgendwie in Unternehmen eingesetzt wird. Mit entsprechend wenigen Ausnahmen. Ein Ticketsystem nach ITIL-Standard wäre z. B. deutlich zu komplex, um überhaupt auf die Idee zu kommen, dafür jahrelang in Sharepoint rumklicken zu wollen.

Ich verspreche euch z. B. dass ihr mit Azure Virtual Desktop weit weniger Probleme und damit auch weit weniger Dienstleister-Folgekosten haben werdet als mit jeder Lösung, die sich Citrix schimpft.

Oft sehe ich das Problem nach wie vor bei den finanziellen Entscheidern, die weiterhin sehr auf “quick win” fokussiert sind.
Eine komplette Transition von eurer lokalen Dienstleister-Möchtegern-Cloud hin zu sauberem Azure Cloud – und damit meine ich jetzt schon lange Diskussionen und Planung, was z. B. als SaaS gebucht werden kann – ist in einem weitaus längeren Zeitrahmen deutlich günstiger als jede Einführung irgendeiner Drittanbietersoftware. Ja, auch wenn diese eine Software OpenSource und kostenlos und wasweißichwas ist.

Quick Win vs. Long Term gebundene Lohnkosten.

Das bezieht sich aber nicht nur auf solche Riesenthemen, sondern auch auf solche hausgemachten Probleme, wie dass eine alte Citrix Version eben keine Windows Store Apps bereitstellen kann und Microsoft – gerissen wie sie sind – immer mehr dorthin verlagert.
Der Quick Win ist ein 08/15 Drittanbieterprogramm. Zwei bis drei Dienstleister-Stunden, und fertig. Aber interessant ist, was danach kommt. Haufenweise Probleme, die sich dann nicht mehr als direkte Rechnung buchhalterisch niederschlagen, sondern als Lohnkosten für diejenigen, die genau das erklären müssen.

Es ist also immer – und fast überall – deutlich geeigneter auch über den Tellerrand zu schauen und z. B. dafür dann gleich ganz Citrix zugunsten der Azure Cloud fallen zu lassen. Sofern man denn kein Zero-Trust fährt. Streng genommen gäbe es bei Zero-Trust nicht einmal Dienstleister.

Windows 7 Anzeige kann kein HEIC-Format, weil Citrix keine Store-Apps, aber alle Smartphones senden schon HEIC, weil die Bilder halt allen Anwendern bis die Mail raus ist, sauber angezeigt wurden? Eure Digitalkamera in zwei Jahren knipst auch nur noch HEIC?
Fasst Citrix an, sucht kein Drittanbieterprogramm. Das ist kurzfristig gesehen vielleicht um den Faktor 30 teurer, das lohnt sich aber auch finanziell im Hinblick auf etwas mehr als nur die nächsten Jahre.

Ich weiß wirklich nicht, wie oft ich das noch wiederholen muss…

NopeCHA, die Bilderkennung für Captchas

Ihr kennt reCaptcha? Ja? Das Ding von Google, mit dem diese ihre KI trainieren, um eure Fotos in Google Photos noch besser zu erkennen und vor allem in den Tensor-Chips der Pixel-Serie eine Art Umgebungsbewusstsein zu schaffen…
Ihr dürft euch das nicht zu lange vorstellen, sonst sind wir hier bald bei Orwell – aber der erste Satz könnte bereits jetzt der Wahrheit entsprechen.

Jetzt kommt NopeCHA ins Spiel. Die setzen das Gleiche ein, nur eben in andersherum. Google wills wissen, NopeCHA findets per KI heraus und sagts Googles KI. Quasi ein digitaler Sparringspartner für Google.

Das macht das Problem, dass Captchas immer unlösbarer werden nur noch problematischer, aber zumindest gibt es jetzt schon mal das Tool dazu.

50 Captchas pro Tag sind kostenfrei. Wenn Google da nicht gegen steuert und invisible Captchas deaktiviert, sollte das für den Normalsterblichen, der jetzt nicht hunderte Files im JDownloader saugt, ausreichen.
Für diejenigen, die doch was saugen wollen, wirds eben teurer. Wers genau wissen will: Bruchteile eines Cents pro Captcha, allerdings immer mit Tageslimits.

Invisible Captchas? Finden über die Bluetooth-API eures Browsers heraus, welche Geräte physisch in der Nähe sind und in der Kombination mit eurer Tippfrequenz und dessen Eigenarten… Ich habe es euch gesagt, man darf es sich einfach nicht so genau vorstellen.

Kleines Nachwort

Weil diese Captchas bei Google die -Bilderkennung trainieren, gibt es immer wieder Elemente, bei denen sich die KI nicht so richtig sicher ist. Das sind z.B. Dirtbikes unter Motorrädern und Fahrrädern, wenn ihr nur die Fahrräder auswählen sollt. Erkennt ihr ein visuell ähnliches Bild z.B. von einem Dirtbike, dann kann man damit die KI austricksen, in dem man eben angibt, es sei ein Fahrrad, obwohl es keines ist. Die alternative hCaptcha nutzt statt echten Bildern Deepfake-Modelle, aber auch dort ist es das Gleiche. Hat der Deepfake-Algorithmus von hCaptcha einen Zwitter aus Löwe und Katze generiert, dann ist es entweder Löwe oder Katze. Die fragen Menschen über Captchas, um sicherzugehen. Also hier ganz aktiv mal ein paar False Positives reinschießen.

Ihr solltet “I don’t care about Cookies” deinstallieren

Die Browser-Erweiterung I don’t care about Cookies ist durch Avast aufgekauft worden.
Avast hat ganz fragwürdige Methoden. Durch aktiven Verkauf von Nutzerdaten wird ein Antivirusprodukt am Leben gehalten.
Kann man so machen, sollte man vielleicht aber nicht. Besonders wenn man schon mit eben jenem Produkt dafür sorgt, dass man der einzige ist, der diese Daten überhaupt abrufen kann.

Jetzt gäbe es EasyList Cookies für den uBlock Fork AdNauseam, oder Consent-O-Matic zu welchem ich greifen würde.
Die Oberhand über EasyList hat Eyeo, deren Machenschaften jetzt auch nicht unbedingt besser als die von Avast sind.

Kurzstatement Pioneer BDR-XS07TS

Wenn ein externes BD-Laufwerk gewissen ästhetischen Ansprüchen genügen muss, dann landet man bei Pioneer… So kennt man die Pioneer-CD-Spieler oder auch etliche andere Auto-Laufwerke von damals sahen so aus. Ein üblicher CD-Slot von Audioanlagen in Kleinformat.
Muss es dann auch wirklich alles können, was man mit den alten Plastikscheiben so tun kann, gibt es faktisch nur noch das… Keine Spielereien wie LightScribe und so, aber eben alles, was man theoretisch brauchen könnte.

Zudem entspricht es mit einem Type C Anschluss dem aktuellen Stand und steht schon damit neben ein paar anderen relativ alleine auf dem Markt.

Was den Preis treibt, sind BD-Lizenzen. Nur noch Enthusiasten schauen BDs. Die meisten Scheiben kann man wegen Kopierschutz eh nicht mehr dort lesen, wo sie auch gekauft wurden und so kann ich bis dato nur von CD-Playback reden.
140 € sind heftig, das ist fast der Preis von kommerzieller BD-Software. Wenn man sich den ganzen Markt anschaut, kommt man vielleicht auf 80 €, dann aber für Drives mit chinesischem Region Code, die dann doch noch etwas Frickelei benötigen.

Stromhungrig ist das Laufwerk. Ein Ampere steht drauf – und das braucht es auch. Egal ob im Betrieb oder nicht. Werden wie für USB 3 üblich nur 800 mA geliefert, gibts eben keine Verbindung. Deswegen hat das Laufwerk auch einen Netzeil-Anschluss, für 3,5 mm Hohlstecker. Aber: ein Netzteil gibt es dann wiederum nicht. Müsste man sich also zukaufen, wenn man schon weiß, dass man Type C ohne genügend Power hat.

Ansonsten ist das Laufwerk den Erwartungen entsprechend. Der Read Speed für die Digitalkopie einer Audio-CD ist entsprechend verbauter BD-Laufwerke ebenbürtig…

Entscheidung meinerseits dafür war eine ganz simple: Es hat eben keinen Sinn ein CD oder DVD-Laufwerk zu nutzen, und so gab es eben einen externen BD-Brenner. Wenn schon, dann doch viel in einem Laufwerk vereint. Ob man es jetzt nun braucht oder nicht sei mal dahin gestellt, aber die paar BD-Scheiben aus dem Schrank würde ich trotzdem noch gerne ansehen – bzw. für ein Tablet oder den Flug fertig machen, so dass aus den Scheiben auch etwas Nutzbares wird.

Logi Zone True Wireless

Seit etwa drei Wochen sind die Zone True Wireless im Einsatz. Den Hybrid aus PC Headset und Kopfhörern für die Straße.
Probleme mit InEar hatte ich bisher nicht. Natürlich sind Bügel-Kopfhörer länger tragbar, sind aber nicht unbedingt Brillenträger-Tauglich.
Wer lieber Bügel braucht, greift halt zum anderen Modell. Was Evolve2 für Jabra ist, ist Zone für Logi. Nur dass Jabra eben noch nicht mit True Wireless ankam.

Dongle und Bluetooth im Dualbetrieb

Einer der Hauptgründe, warum ich überhaupt die Zone True Wireless wählte. Sie kommen mit einem USB-Dongle und damit mit einer voraussichtlich deutlich besseren Bandbreite als in eurem Bluetooth Kanal. Das kann fast jeder Kopfhörer aus dem Business-Bereich bereits, aber halt True Wire… (okay, ich hör schon auf…)

Alles hat aber auch Schattenseiten. Noch scheint sich Bluetooth und USB zusammen zu stören. Verbinden tut sich alles, aber die Logi Tune App kann die Einstellungen der Zone True Wireless nicht ändern, solange der USB-Dongle ebenfalls sendet. Was ich also vorschlage? Eine Windows-App, die genau das tut, was auch die Android-App tut, nur über den USB-Dongle.

Was man vielleicht auch verbessern könnte:

  • Optionen für Überspielen oder Durchmixen von Ton, wenn von den beiden Eingabequellen gleichzeitig Tonsignale kommen
  • Für genau diesen Fall auch eine Option, ob Play/Pause ans jeweils andere Gerät gesendet werden soll (auffällig für mich ist, dass Windows z. B. nur still wird, wenn das Smartphone klingelt, aber kein Pause-Befehl gesendet wird)

Active Noise Cancelling

Die Königsdisziplin für jedes Noise Cancelling ist Fahrtwind. Ab aufs Rad, ANC an und schauen, ob man überhaupt noch was von der Musik versteht ohne sie in den Tinnitus-Bereich hochdrehen zu müssen.
Auch Bose hat daran wohl etwas länger gearbeitet. Während meiner Zeit mit den QuietControl 30 wurde genau das nach und nach über Zeiträume von mehreren Jahren besser.

Weitere „Problemzonen“, die ich noch nicht testen konnte, wären prinzipiell deutlich lautere Geräusche, die an sich schon Hörschädigung hervorrufen würden. Dinge wie quietschende Güterzüge innerhalb von Bahnhöfen…
Was ich irgendwann feststellen werde: Zwei ICEs der DB, die sich bei gut 250 km/h gegenseitig kreuzen, erzeugen einen doch größeren „Druck-Ton“, der auch damals bei Bose schon deutlich schmerzhafter wurde als hätte man ihn ohne Kopfhörer erlebt.
All das wird sich noch rausstellen müssen.
ANC muss einfach eine gewisse Grenze kennen. A la „Das tu ich auch nicht in umgekehrt, weil es auch umgekehrt Hörschädigung wäre“. Einfach eine Priorisierung, wann der eigentliche Schallschutz der Kopfhörer zu priorisieren ist.

Die Zone True Wireless sind hier leider auch nicht die Spitze, Fahrtwind ändert seine Tonlage, ganz nach dem Gegenschall-Prinzip, das hinter ANC steht, aber er ist nun mal eben hörbar.

Klang und Mikrofon

Der Klang ist entsprechend gut, viel Unterschied zu den Bowers & Wilkins MM-1 höre ich nicht mehr, aber verlasst euch da nicht auf meine Meinung.
Auch bezüglich Mikrofon kann ich dem Volker Weber nur beipflichten. Mindestens auf Ebene der Jabra Evolve2 Serie. Unterschiede in Meetings hört man nicht mehr. Auch der Baustellenkompressor im eben verlinkten Beitrag zeugt von ganz guter Schallisolierung.
Hier gibt es also in den letzten Jahren wohl doch einige Fortschritte.

Was ein wenig stört, sind die 2–3 „geschluckten“ Sekunden, wenn lange kein Signal gesendet wird – nur beim USB-Dongle – man hört wie beide Geräte gesucht werden und erst hinterher ein sauberes Stereosignal aufgebaut wird. Da ist einfach ein paar Sekunden hin und her im Ton.

Und jetzt werde ich mal echt pingelig

Der USB Dongle könnte wie die Bolt-Receiver für Tastaturen ähnlich auswechselbar sein. Bolt und Unifying ist einer der Hauptgründe, warum Logitech in Firmen gut läuft, wenn der übliche Anwender Massen an Unifying Receivern verbaselt. Das könnte man auch bei Kopfhörern machen, oder? Einfach ein neuer Dongle, der im Frequenzbereich sucht und notfalls auch zwei oder drei Headsets gleichzeitig ansteuert, oder eben Kopfhörer.

Die Tasche ist schick, hat aber faktisch keinen Nutzen. Der USB-Dongle steckt in einem Pappschuber, das heißt aber auch, dass die Gummischlaufe für den Dongle alleine zu groß ist. Wenn wir jetzt schon dabei sind: Die Kopfhörer samt Ladecase passen eben nicht in die Schlaufe vom Schuber mit den Ersatz-Eartips – und wenn doch, dann bekommt man den Reißverschluss nicht mehr zu.
So bleibt das Täschchen eben ein Zubehörtäschchen und kann eben nicht dafür verwendet werden, die Kopfhörer mitsamt Zubehör zu transportieren. Das ganze dann aus Textil ist nett, auch für den Preis erwartbar, aber vielleicht für etwas, was nur im Schrank rumliegt etwas zu viel.

Fazit

Im Grunde genommen gibt es wenig auszusetzen. Logi ist es gelungen einen Business-Kopfhörer in Inears zu verpacken, ohne dass es größerer Nachteile bedarf.
Bei ANC gibt es besseres – dann aber aus dem Kopfhörer-Bereich, die Zone True Wireless versuchen zumindest auch weiterhin noch Headset zu sein.
Auch verständlich, kann sein, dass hier die Android-App noch in den Kinderschuhen steckt – vielleicht auch weil der Fokus bei Logi auf Apple liegt und die Android App nur mit leichten Anpassungen einfach von der iOS-App abgewandelt wird.
Für 300 Euro müsste man sich aber ganz bewusst für True Wireless entscheiden. Für gleiche Preise gibt es z. B. Plantronics Voyager oder Jabra Evolve2 Geräte.

Monitore und Type C Docks werden womöglich nie so ganz vereint

Wir sind gerade auf der Suche nach vernünftigen Monitoren. Vernünftig im Sinn von Dock, mit Monitor verbunden. Sonst wäre es ja einfach…
Wir hängen gerade am Dell C3422WE – so ein Videokonferenz-Monitor mit 08/15 Webcam oben dran, aber halt auch Ethernet hinten dran um USB-C mal vernünftig zu nutzen.

Gerüchte stehen jetzt im Raum, dass genau solche Monitore, die normales USB-C mit genügend Anschlüssen wie bei nem Dock hinten am Monitor, nicht ausreichend lang supported werden – und deshalb irgendwann aufhören sauber zu funktionieren. Dann darf man ihn halt nur zwei bis drei Jahre abschreiben, aber realistisch wird so ein Teil dann doch länger verwendet.

Erst mal ist das Panel ganz gut, entspricht dem, was man 2021 erwartet hätte. Lautsprecher unten dran sind auch besser als bei vielen anderen Monitoren, Teams Zertifizierung von dem Teil werd ich garantiert nicht nutzen, weil das was Teams-Zertifiziert sein muss, eh das Headset ist. Es fummelt doch niemand während Konferenzen unten links am Widescreen-Monitor rum…

Fragt sich jetzt halt nur, ob das bei Monitoren mit Thunderbolt 4 oder 3 auch noch so ist, besonders weil man ja bei Thunderbolt noch mal extra draufzahlt. Type C ist gelinde gesagt ja noch ziemlicher Murks – wie ich das ja im Wiki auch schon immer mal ansprach.

Müssen wir mal schauen, wohin es geht. Bis dahin bleibt die Behauptung in der Überschrift erst einmal so stehen.
Zu Hause liebäugele ich ja immer noch mit Samsung The Frame – also einem eigentlichen TV als Monitor, weil während die ganzen PC-Monitore in die Gaming-Blinki-Blinki Richtung gingen, die ganzen TVs in Richtung Art und Rahmen und Kunst gegangen sind – warum also nicht auch bei PC-Monitoren?

Auch der Dell wirkt wie nix Ganzes und Rundes, wie man es vielleicht von Lenovo erwarten könnte, es ist halt nur alles, was man für Videokonferenzen brauchen könnte, irgendwie zusammengeklatscht worden – und wenn das im Produktdesign schon so ist, dann will ich nicht wissen, wie zusammengewürfelt der Treiber erst ist.

Die ersten Sekunden mit den Logi Zone True Wireless

Der Ersteindruck zählt ja bei den meisten…. Also fange ich mal an. Gemäß meiner Lebenslage halt erst mal mit dem Negativen.
Ich habe die Zone True Wireless sprichwörtlich gerade erst seit 4-5 Minuten im Ohr.

  • Sprachaufnahme startet spät. 3-4 Sekunden nachdem der USB Dongle den beiden beauftragt hat Mikrofon einzuschalten. Das schluckt die ersten Worte. Muss man bedenken.
  • Gleiches mit Ton… Links, rechts, links, Stereo. Wenn die aus dem Sparmodus heraus kommen weil USB Dongle halt Audio sendet.

Und jetzt das eigentlich gute:

  • Soundaufnahme klingt für die Teile echt super.
  • Setup wie bei allen anderen recht einfach. Kurz mit Ladekabel am Case aufwecken und dann ist alles bereit. 70% out of box Ladung. Fast 80 % – also ideale Lagerungs-Ladestände. Das zeigt auch dass die Teile nur recht kurz beim Zwischenhändler lagen.

Alles Weitere ausführliche kommt noch. Was ich mir damit erhoffe? Wirklich komplett Brillentaugliche Kopfhörer – für jede Brille, mit denen man immer noch irgendwie halbwegs vernünftig telefonieren kann. Ohne das 1 Mbit/s Bottleneck von Bluetooth-Verbindungen – welches bei mir am PC sowieso schon ziemlich gut ausgelastet ist. Bluetooth ist immerhin noch kein aktuelles Ding am PC, sondern ein stumpfer USB-Dongle. Also True Wireless Inears als Headset Hybrid. Klar werden die eventuell nicht mit nem Jabra Evolve2 85 mithalten, aber es sind halt auch die ersten die USB-Dongles an True Wireless bringen… Soweit mein laienhafter Kenntnisstand.

Damit will ich eigentlich die benötigten Kopfhörer auf genau ein Set beschränken. USB Dongle an PCs, ansonsten halt mit dem Smartphone gekoppelt. Stöpselchen drin lassen, auch beim Gang vom Arbeitsplatz weg.

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