Verlässliche Bahnverbindungen finden

Man sollte beim Bahnfahren also ein wenig beachten:

  • Direktverbindung. Keine Umstiege, wenn die Zeit nicht passt dann eher Termine schieben so dass ihr Umsteigen verhindern könnt.
  • Nicht am Anfangsbahnhof der Zuglinie einsteigen und auch nicht am letzten Bahnhof aussteigen. (wenn der ganze Zug von vornherein schon gleich sein gelassen wird habt ihr direkt ein Flexpreis für die nächstbeste Route)
  • Nahverkehr statt Fernverkehr (aber da kann man denke ich mal ein Auge zudrücken).

All das erlaubt die Bahn in ihren Filteroptionen eigentlich recht gut zu filtern. Zugtyp ICE ohne erlaubte Umsteigebahnhöfe als erstes probieren und dann nach und nach aufweichen. Zugtyp ist wichtiger als Umsteigebahnhöfe. Achtet darauf dass ihr wenig vermischte Zugklassen habt. Gibt es eine Route aus Fernverkehrszügen, wenn ihr ohne Umstieg wirklich nicht fahren könnt, dann vermischt bitte auch nicht Nah- und Fernverkehr. Nur da wo es zwingend notwendig ist, weil kein Fernverkehr auf der Strecke möglich.
Der Routenvorschlag der Bahn tendiert dazu auch gerne mal vermeidbare längere Nahverkehrsstrecken zu setzen – dagegen müsst ihr arbeiten. Das kann ein ganz schöner Suchakt sein, aber es lohnt sich.
Ein Beispiel: Bremen-Hamburg wird mit beidem befahren, kommt ihr aus dem Süden gibt es Routen die einen Umstieg in Bremen vermeiden, auch wenn der Metronom (Nahverkehr) enger getaktet fährt und damit Klassenspung-Verbindungen schneller machen als reine Fernverkehrsrouten. Hier lieber etwas mehr Routenzeit in Anspruch nehmen um einerseits Umstieg und andererseits auch Zugklasse zu wahren.

Grundkonstrukt: ICE und IC sind die deutsche Bahn, der EC kann ein Subprovider sein, der RE ist Nahverkehr und damit öfter als ein EC Subprovider. Habt ihr in einer ICE/IC Strecke Fahrgastrecht-Fälle dann geht das einzig und allein auf die Deutsche Bahn, da ist keiner der vielen Transdev-Töchtern dann dran schuld.

So kommt ihr an verlässliche Zugverbindungen die nicht ausfallen, oder wenn ausfallen dann schon direkt zu Beginn damit ihr dann gleich die ganze Chose mit der Zugwahl noch mal durchmachen dürft.

Kleiner Tipp am Rande wenn es mal nicht um die Zeit geht: EC8/EC9 für Nord-Süd-Verbindungen, Wagen 263. Dauert länger, ist aber über Münster/Dortmund/Köln/Bonn weitaus besser von der Szenerie. Ihr wisst warum genau dieser Wagen wenn ihr den Zug einfahren seht. Das ist der Panoramawagen der SBB, damit habt ihr die zuverlässigen Schweizer und nicht die deutsche Bahn für innerdeutsche Verbindungen.
Die Bahn hat leider kein passendes System um spezifische Zugnummern zu suchen, daher die Zugklasse filtern. Dass EC8 und EC9 die SBB ist, ist Insiderwissen.
Am besten bezahlt man sowas dann in Franken auf der Website der SBB, dann habt ihr auch alle digitalen Finessen die zum Bahnfahren dazugehören in der SBB-Variante.

Einen Social-Algorithmus für Social Engineering missbrauchen

Vorwort

Dieser Beitrag beschreibt einen Ansatz den man auch im Social Engineering (sammeln von Informationen zum eigenen Vorteil) nutzt. Oft verschafft man sich mit Social Engineering Zutritt oder Informationen die nicht für einen bestimmt sind.
Wir haben hier aber nicht die Absicht etwas Gesetzeswidriges zu tun. Wir wollen nur die Algorithmen hinter sozialen Netzwerken in einer speziellen Weise manipulieren um sich ihre Arbeitsweise zunutze zu machen.

Einleitung

Künstliche Intelligenz oder Algorithmen aus sozialen Netzwerken sind gar nicht mal so schlau wie man denkt.
Sie sind da um zu lernen was du magst und dich danach sprichwörtlich mit genau diesem zu bombardieren. Damit halten sie dich auf der Plattform damit du mehr Werbeeinnahmen generierst von denen ein Konzern abhängt. Ich bezeichne die Algorithmen deshalb als ziemlich dumm, weil du derjenige bist der dessen Input steuerst. Die Maschine kann sich nicht selbst füttern, wenn sie das täte würde sie ihren eigenen Zweck abschaffen.
Das ganze lehne ich einmal an Instagram an. Vom Konzept her sollte der Ansatz allerdings überall funktionieren, egal welches Netzwerk gewählt ist.

Disziplin & Zeit = Manipulation der KI

Was benötigt wird um diesen Algorithmus nach deiner Nase tanzen zu lassen ist eiserne Disziplin – und Zeit.
Disziplin weil du ein ganzes soziales Netzwerk für mehrere Wochen aufgeben musst. Zumindest so aufgeben wie du es bisher gewohnt bist. Künftig nutzt du das Soziale Netzwerk für genau ein Thema. Das kann ein Konzern sein, dein Lieblingshotel, eine Region oder ein Sportverband. Ganz gleich was es ist, alles was du auf diesem sozialen Netzwerk tust, hängt ab sofort damit zusammen.

Beispiel: Instagram

Du schaust dir für 3-4 Wochen ausschließlich den Account eines Hotelressorts an. Zum Beispiel gehst du in das Profil vom Ressort durch, schaust alle Stories vom Hotel oder liest die Post-Texte von den Beiträgen. Auch kannst du mehr oder minder Abwesend dessen Kommentare durchgehen (zugegeben: die Kommentare sind oft das uninteressanteste). Die Suchfunktion kennt in der Zeit eigentlich auch nicht viel anderes als Suchbegriffe zum Hotel oder dessen Region.
Das ziehst du für 2-3 Wochen durch. Täglich.

Oft hat das Netzwerk dann eine Vorschlagfunktion wem du folgen wollen würdest. Diese Funktion ist nun die wichtigste. Alles was diese Funktion vorschlägt schaust du dir an. Bitte noch nicht den Accounts folgen (dies ist ein relativ starker Input der erst beim Ziel geschehen sollte).
Die Vorschläge sollten sich nun inzwischen zumindest räumlich um die Region des Ressorts oder ausschließlich um dein Thema drehen. Nun werden die angegebenen Biographien wichtiger.
Es sollte nicht mehr lange dauern bis genau dort Accounts von Angestellten dieses Hotels oder des Ressorts auftauchen – entweder direkt in der Freitextangabe im Profil geschrieben oder vom Bildinhalt wieder-erkennbare Elemente eines Hotels.
Posten diese Personen regelmäßig Inhalt der auf das gleiche Thema rückschließen lässt seid ihr am Ziel.
Der Algorithmus arbeitet nun ohne Herz und eiskalt für dich und sammelt dir das was du augenscheinlich sehen möchtest, Angestellte des Ressorts oder zumindest stark regional agierende Personen. Ganz gleich ob diese Personen ihre Bilder mit Standort versehen oder nich.

Ausnutzen menschlicher Eigenschaften

Spätestens jetzt sind wir in der Grauzone, wir haben einem Algorithmus beigebracht was er für uns suchen muss. Weil er ziemlich dumm ist und eigentlich auch genau darauf ausgelegt wurde tut er das auch.
Einige private Accounts von Mitarbeitern sind dank Algorithmus nun bekannt. Solche Accounts sind – wie sollte es anders sein – natürlich nicht vom Hotel oder von der Firma kontrolliert oder in irgendeiner Weise für Marketing verwendet. Natürlich gibt es auch da Ausnahmen, oft erkennt man allerdings auch eine Marketingstrategie in der die privaten Accounts mit einbezogen werden.

Instagram Stories

Diese Funktion ist eigentlich etwas wunderbares. Dinge die es nicht Wert sind ein eigener Beitrag zu werden landen dort. Oftmals sind die Stories eben auch Lebensabschnitte von eben jenen Personen die weitaus unbedachter ins Netzwerk gestellt werden. Das ist uns zuträglich.
Hier verlinkte Instagram Accounts sind oft Personen mit denen die Person zu tun hat. Handelt es sich hier z.B. um ein Insel-Hotelressort wird dieser Effekt noch einmal deutlich verstärkt. Immerhin sind die Personen auf einer Insel und damit im physischen sozialen Aktionsradius beschränkt.
Jetzt bist du viel Zielstrebiger dabei zu trainieren dir vorzuschlagen was genau an einem gewünschten Fleck unserer lieben Erde passiert.

Abhärten

Um etwas gegen solch Manipulation zu tun muss man erst einmal verstehen was da genau passiert. Einen Ansatz habe ich euch eben näher gebracht. Das Grundprinzip für den Schutz in Social Media ist immer das gleiche: Was ich bis jetzt erklärt habe basiert auf dem was Leute von sich preisgeben. Dank deines Inputs in das Soziale Netzwerk arbeitet dessen Algorithmus zielstrebiger. Aber alles lässt sich verhindern wenn man darauf achtet was man schreibt.
Dieser Beitrag reißt nur ganz kurz an, was es überhaupt bedeutet z.B. einen Mitarbeiter in Instagram Stories zu verlinken. Auch wenn dies unbedacht passiert, die Systeme des Netzwerks sind viel schlauer als du denkst.
Jemand der weiß wie man diese Algorithmen steuert kann diese kleinen Happen sammeln. Je nach System muss er diese nicht einmal mehr verknüpfen.
Alles steht und fällt mit dem was man teilt.

Maltego wäre jetzt eine wunderbare Software um diese Informationshäppchen zu sortieren. Früher oder später hat man dank Maltego sortierten Überblick – über Abteilungen, über verschiedene Berufsfelder in Hotels, über alles. Jeder kleiner Informationshäppchen ist in Maltego eine Entität die mit allen anderen verbunden werden kann. Im Falle von privaten Instagram Accounts sollten das soziale Beziehungen zwischen Personen sein, aber auch der vermutete Arbeitsbereich – einfach alles kann zusammengebracht werden. Erfahrene Benutzer können dort auch Scripts einbauen die z.B. regelmäßig in Instagram Stories erwähnte Personen sammeln und auswerten.
Heraus kommt eine Mindmap aus der man allerhand lesen kann – oft mehr als einem recht ist.
Verhindert werden kann dies eigentlich nur wenn eben jene Daten nicht vorliegen. Datensparsamkeit greift auch hier – denn sie gibt dem Algorithmus weniger zum Auswerten.

verlässliche Maskenfirmen finden

gerade zum Ende der Pandemie buhlt nun jedes Masken-Verkaufs-Startup um Kunden. Ja, China ist da ein großer Hersteller und so wie China nun mal eben Export fördert, so fördert es doch ein Mischmasch aus kleinsten Händlern und Startups als Freigt Forwarder die eine Herkunft relativ gut verschleiern können.

Um sowas gut einschätzen zu können ist es aber auch wichtig zu wissen welche nationalen Anbieter es gibt und ob es realistisch ist dass diese Firmen verlässlich Masken produzieren können.

Wie bei jedem Kauf bei dem es um etwas mehr Sicherheit geht ist ein wenig zu recherchieren:

  • Was tut die Firma? Wer steckt dahinter? Seit wann tut sie das?
  • Was vertreibt diese Firma, lässt sich Rückschlüsse auf Medizintechnik machen die weit vor Pandemiebeginn schon produziert wurde?

Hier sind Aussagen wie die von Elon Musk mit leichtigkeit Beatmungsgeräte herstellen zu können eher als Negativzeichen zu sehen, schlicht und ergreifend weil keines von Musks Unternehmen bisher in der Medizintechnik aktiv war.

Generell hilft hier vielleicht auch eine „Suche andersherum“ – sucht nach Herstellern und Konzernen für Medizintechnik und prüft ob diese Atemschutzmasken vertreiben. Erst nach Hersteller, dann nach dessen Produkt, nicht andersherum.

zwei ganz werbefreie Empfehlungen:

  • FFPshop.de gehört zum Großkonzern Drägerwerk, welcher seit Anbeginn der Zeit Medizintechnik und Medizinzubehör herstellt und vertreibt. Seit der Pandemie ist auch ein Maskenverkauf an Privatpersonen von Drägerwerk eröffnet.
  • Siegmund.care (Bernd Siegmund GmbH) – ist ein vor 30 Jahren gegründetes Maschinenbauunternehmen welches gut expandieren konnte. Maschinenbau und Filtertechnik ist nicht so weit voneinander entfernt.

So filtert man genau diejenigen raus, die aus der Pandemie Kapital schlagen wollen.

Umzug ist durch

Der Serverumzug ist nun durch. Der Blog ist nun mein Notizloch und läuft jetzt ein Stück performanter als es beim Uberspace war.
Dahinter steckt jetzt ein nginx von Raidboxes. Also ein Hoster der eigentlich nicht viel mehr macht als WordPress-Instanzen mit unterschiedlicher vServer-Ressourcen darzustellen.
Das war es beim Uberspace theoretisch auch. Bei Raidboxes ist aber viel mehr „managed“ was mir letztendlich mehr Zeit für andere Dinge gibt.

Dennoch ist Uberspace nicht ganz vergessen. Mails laufen darüber und wenn XMPP, Etherpad und co benötigt werden, dann ist ein Uberspace wie geschaffen dazu.

Bei Zeiten muss ich noch jemanden finden der hier ein gutes Logo basteln kann. Auch wird der Blog etwas mehr persönliche Note bekommen, das merkt ihr ja schon an diesen Beiträgen.

https://schnell.news lasse ich erst einmal weiterleiten, weil dort noch einige Services laufen, die Vorgängerdomain https://erbloggt.de muss ich irgendwann mal aufgeben – einen eigenen url-shortener (damals w.erbloggt.de) nutzt man ja heute kaum noch.

Ansonsten geht die Reise dieses Blogs weiter – wohin auch immer sie führen wird – das tut der Blog ja schon seit mehr als fünf Jahren.

Reisen

Eine kleine Checkliste die vielleicht etwas umfangreicher als eure ist – von Hotel rede ich schon gar nicht erst.
Vielleicht erklärt das auch meine tagelange Nacharbeit für alle möglichen Flugreisen. Vor dieser Checkliste hier ist das Flugticket und das Hotel idealerweise schon gebucht.

  • Gepäcktransport vorweg?
  • Reiseschutzversicherung? Gepäck, Verspätung, Auslandskrankenversicherung
  • Kontaktpartner für Flugverspätungen ausfindig machen.
  • Schalter eurer Airline im Transit für Flugänderungen ausfindig machen.
  • Transithotels und dessen Preise bei Flugverspätungen, mit Versicherung abklären.
  • erkaufbare Priority Lane für jeden Flughafen?
  • Flughafenlounges in die man sich reinkaufen kann?
  • Airport Concierge? VIP-Services?
  • Keine Lounge? Keine Concierges? Fluggastströme recherchieren und Ruheplätze finden.
  • Schwieriger: Welche Gates werden für eure Flugverbindungen genutzt? Fluggastbrücke? Laufwege zu Zielen in Flughäfen berechnen.
  • Zeit zwischen einzeln gebuchten Flugtickets >= 3 Stunden? (wegen Baggage Handling etc.)
  • In den drei Stunden im Transit duschen, wenn ja wo sind die Duschen?
  • Hat das Hotel bei eurer Ankunft überhaupt eine besetzte Rezeption?
  • Transfer vom Flughafen zum Hotel? (Nach Priorität: zeitnah oder billig)
  • Kein zeitnaher Transfer? Gepäckschließfach? Tätigkeiten dazwischen? Transit-Hotel?

Viele der Punkte kann man relativ easy mit höherklassigen Hotels erschlagen. Dennoch – nur mit Vorbereitung seid ihr nicht diejenigen die durchdrehen wenn irgendwas schief läuft. In Ruhe zum Transitschalter laufen und das trotzdem schneller können
Generell eher positiver denken. Freut euch doch die Fluggastrechte und die Versicherung in Anspruch zu nehmen wenn irgendwas schief läuft, außerdem habt ihr dann weitaus mehr Zeit um ganze Flughäfen kennen zu lernen.

Raidboxes und ein eventueller Serverumzug

Ich habe mir mal Raidboxes angeschaut. Ein spezielleres WordPress Hosting, welches das was man bei Uberspace sicher selbst machen könnte entweder im Dashboard hat oder eh schon tut.
Damit ich mich ein bisschen mehr auf die letztliche Schreibarbeit konzentrieren kann und nicht immer in die technischen Aspekte verstrickt bin – das habe ich so oder so im Job schon genug. Habe ich das außerhalb des Jobs auch, kann ich mich damit zwar außeinandersetzen, habe aber die Zeit komplett vergessen. Also so wirklich vergessen, Werktags um 5 Uhr morgens…

Bei Raidboxes würde ich also ein Stück Freiheit opfern, dafür dass das Hosting wahrscheinlich fokussierter ist und der Autorenprozess dann doch das ist auf das man sich konzentrieren kann.
Dafür opfere ich den doch netten Zugriff auf die Serverconfig von Uberspace – mal eben so php.ini oder apache-header in den direkten Configfiles abändern ist nicht mehr.

Der Uberspace wird sicherlich noch weiter bleiben, dann allerdings nur als Spielwiese und für speziellere Dinge wie den eigenen XMPP den ich hier mal betrieben habe, oder eventuell benötigtes Mumble.

Domains

Die treuen Leser hier wissen welche Reise der Blog durchgemacht hat. Die folgenden Domains habe ich noch oder inzwischen:

erbloggt.de – leitet inzwischen weiter auf
schnell.news – eine der neueren Domains, nachdem ich google.music nicht registrieren konnte (die ICANN hat geblockt, nicht INWX 😉)

ganz neu dazu kommt notizlo.ch – was viel besser zu dem passt was ich hier eigentlich mache. Notizen abwerfen – und vielleicht wird aus schnell.news irgendwann mal das Notizloch…

Dieser Blog hier ist immer mal wieder offline

Irgendwas spinnt hier im Webspace. Einerseits läuft Redis immer mal wieder irre und regelmäßig meldet das Monitoring spontane Aussetzer von gut einer halben Stunde.
Falls ihr das also nicht erreicht, dann wartet einfach ein wenig. Irgendwann komme ich dem schon nach.

Windows 11

Ich erinnere mich noch wie damals Windows 10 angeworben wurde.
Das letzte Windows. Alles kommt per Featureupdate. Man muss für zentrale Komponenten keine größeren Systemupdates mehr fahren. Mehr Möglichkeiten im Windows Store. Nun kommt Windows 11.

Warum denn nicht per Featureupdate?

Das ist die eigentliche zentrale Frage. Wenn man doch Windows 10 mit genau diesem Slogan anwab, warum denn nicht Featureupdates?
Womöglich weil man an den Featureupdates eben nichts verdient.

Nun ist also Windows 11 in den Startlöchern. Zum ersten Weihnachtsfeiertag gibts das Update gratis für alle Windows 10 User. Erste Berichte dass selbst Windows 7-Keys angenommen werden gibt es auch schon.

Gibts zumindest was?

Hier und da ist mal was rausgenommen worden. Den 3D Viewer den vielleicht einige wenige 3D-Druckende verwendet hatten gibt es nicht mehr, auch gibts ein Comeback von Windows Vista-Startmenüelementen. Das Design ist einfach noch mehr Milchglas als es Windows 10 schon ist. Rund ist jetzt auch das neue Eckig. Sonst ist halt alles Milchglas.

Android Apps – zumindest diejenigen die Amazon vertreibt, kann man auf Windows 11 mal eben installieren. Ich wette mit euch dass es nicht lange dauert bis irgendwelche Tüftler über Google Entwickleraccounts den PlayStore aufs Windows-Gerät bringen. Schließlich müsste es dann nicht mehr sonderlich viel Tüftlerei brauchen wenn Microsoft einem das schon vor die Füße wirft.
Das könnte das Ruder rumreißen, die Generation Y hätte dann ihre gewohnten Apps auf einer Windows Maschine. Sonderlich helfen wird es Microsoft aber trotzdem nicht, warum sollte man sich schließlich ein Windows Gerät kaufen wenn darauf nur über die merkwürdigen Amazon-Nebenwege überhaupt die gewohnten Apps laufen?
Prinzipiell kann sich Microsoft also nur mit guter Hardware retten. Windows als System wird nichts mehr rumreißen können, egal welche Iteration.

Schauen wir also mal was Windows 11 bringt. Wer sich die komplette Einführung antun möchte findet sie hier. Schlimm wird es schon nicht werden, auch wenn wir jetzt im Gut/Schlecht Wechsel zwischen den Versionen mal wieder bei „Schlecht“ angekommen sind.

Das einfach beste Office Headset

Vorab: Das hier ist keine Werbung, ich bin nicht mit Jabra verbandelt oder bin auch nie dafür entlohnt worden. Das hier ist also tatsächlich meine persönliche Meinung:

Ich bin immer ein Fan von Qualität. Wer billig kauft kauft mehrfach – das gilt einfach für alles.

Wenn es um Headsets geht die wirklich nur im Office verwendet werden greift man zum Jabra Evolve2 85. Ein sehr stolzer Preis, der aber total gerechtfertigt ist wenn man das Ding einmal hat.

Warum?

  • Das Noise Cancelling ist für das Großraumbüro entwickelt worden. In dem Headset steckt ein spezielles Active Noise Cancelling, das dafür gemacht wurde um Bürogeräusche zu eliminieren. Fährt man damit Zug oder Auto merkt man das ganz deutlich – da setzt man sich doch lieber wieder ANC von Bose auf.
  • Mikrofon am Kopfbügel, das braucht man auch heute noch, gerade wenn es an Großraumbüros geht die sich nicht von Restaurant-Geräuschkulisse unterscheiden.
  • Wegen dem Kopfbügel ist man geneigt das Headset tatsächlich nur im Office zu verwenden, als Bonus dazu gibts die Ladestation, die das Headset noch mal ein bisschen teurer macht.
  • Over-Ear, weil du die lautesten Kollegen tatsächlich nur physisch von deinem Ohr fernhalten kannst.
  • Teams-Zertifizierung – oder wahlweise Unified Communications – für so Schnickschnack wie Anrufannahme und so.

Ja, ich weiß, 300+ Euro wird auch für Firmen nicht immer drin sein, aber ich rate euch schon dazu zumindest die Führungskraft oder ein paar Entscheider damit auszustatten, wenn es schon nicht für alle Mitarbeiter in die Standardausstattung gesetzt werden kann. Für alle anderen würde ich trotzdem empfehlen zumindest bei Jabra als Hersteller zu bleiben. Auch gegenüber Plantronics kann Jabra deutlich überzeugen, das kann man aber erst verstehen wenn man z.B. ein Evolve2 85 produktiv verwendet hat.
Jabra ist vernünftig, weil es oftmals von einem Gerät gleich mehrere Varianten gibt, z.B. USB-A, USB-C, jeweils Kabelgebunden oder mit Funkempfänger, Bluetooth, etc. Man merkt einfach dass Jabra verstanden hat dass es trotz USB ziemlich viele verschiedene Anschluss-Szenarien gibt. Für jede von diesen produziert Jabra eine variante.

Das Jabra Evolve2 65 ist das gleiche, mit der Einschränkung Over-Ear – und damit Einbußen im Noise Cancelling. Dafür statt 300 € preislich etwa die Hälfte. Ein Evolve2 85 lohnt sich aber nicht wenn der Laptop selbst genau so teuer war.

Vertrieblich und bezüglich der RMA-Abwicklung kann ich Jabra nicht bewerten – da mir tatsächlich noch nie ein Jabra-Headset kaputt gegangen ist – ich weiß auch noch von keinem Jabra-Headset welches je ein RMA-Fall geworden wäre.
Die Creme de la Creme wäre es nun wenn Jabra dran bleibt und ähnlich Bose für den Consumer-Markt permanent Firmwareupdates fährt. Einerseits um die Teams-Headsetfunktionen aktuell zu halten und andererseits um regelmäßig neues Noise Cancelling zu machen.
Bose tut das regelmäßig, vorausgesetzt die Nutzer behalten die Kopfhörer-Apps auch auf dem Telefon und öffnen diese auch gelegentlich mal.

Alles in Allem würde ich also in Zukunft bei beruflich benötigten Headsets immer zu erst einmal bei Jabra nachschauen.

Dem Spotify „Mix der Woche“ anderer Leute folgen

Kopiert man den Link der eigenen „Mix der Woche“ Liste auf Spotify bekommen alle Link-Klicker ihre eigene Discover Weekly angezeigt.
Daher:

Profillink kopieren: Oben Rechts bei eurem Benutzernamen aufs Profil gehen und dann Rechtsklick auf Avatar oder Username.

Diesen Link könnt ihr teilen, der Empfänger hat dann eure Playlists, und die eigene Discover Weekly ist unter diesen. So aufgerufen kann man einem fremden Discover Weekly folgen und hat wöchentliche Mixes nach dem vielleicht nicht ganz so uninteressanten Musikgeschmack anderer Leute.