Bits and Pieces, Dezember 2025

Also los mit dem bunten Mischmasch für diesen Monat:

  • IKEA stellt auf Matter um. Die neuen Geräte sind alle mit Matter ausgestattet, also werden wir immer weniger ZigBee sehen. Das heißt dass wir auch früher oder später einen Nachfolger des IKEA Dirigera Gateways haben werden der Matter nicht mehr als „Zusatz“ Bridgefunktion macht und ZigBee hoffentlich zwar noch unterstützt, dann aber eben nur als Abwärtskompatibilität.

  • PayPal spendiert Perplexity Pro für 12 Monate. Es lohnt sich immer, da eine Projektbasierte KI auch ganz andere Ausgaben macht, als die 08/15 Scherze von Copilot oder ChatGPT. Ganz verschiedene Einsatzzwecke, einfach mal loslegen. Gute Projektbeschreibungen im Projektmodus sind notwendig, wie bei jeder bezahlten KI.
    Kündigen nicht vergessen, geht direkt nach Abo-Abschluss. KI ist für das was sie aktuell leistet in meinen Augen immer noch viel zu teuer.

    KI ist das Gegenteil von Googlen und doch eine Gefahr für Google: Aus einer kurzen Anfrage kommt Müll heraus, aus einem halben Aufsatz und klarer Zielbeschreibung die auch den Ersteller deutlich mehr Zeit kostet als eine Google-Suche kommt weniger Müll heraus, sondern nur noch ein Text der in kleinsten entscheidenden Details falsch ist.
    Wichtig zu wissen ist wie bei jeder anderen Text-KI auch: Die wahrscheinlichste Wortanreihung im Kontext zum Eingegebenen hat nicht das Ziel der Warheit zu entsprechen. Der Warheitsgehalt eines KI-Texts ist nur eine sehr häufige Nebenwirkung, die wir medizinisch betrachtet sogar wünschen. Wie es bei positiven Nenbenwirkungen nun mal eben so ist, wird gerade versucht eine nutzbare, zufällig auftretende Nebenwirkung als Hauptwirkung nutzbar zu machen.
    Bei den meisten aktuellen KI-Tools ist das aktuell nur der Fall wenn man diesen anweist ganz besonders intensiv Internetrecherche zu machen oder diese eben manuell der KI nachzieht. Überhaupt keine Zeitersparnis, eher ein größerer Zeitaufwand, der es erlaubt anders im Internet recherchieren zu können.

  • Uberspace muss mit der Inflation mitgehen und ist gezwungen empfohlene Preise anzuheben weil es nachweislich notwendig ist, bleiben aber dem einmaligen Pay-what-you-want weiterhin treu, dann allerdings nicht mehr bei 1€, sondern bei 2€. Bis auf das Speicherplatz-Element bekommt man bei Uberspace dafür aber weiterhin einen Gegenwert an Hostingpaket, was anderswo oft erst bei 10€ im Monat anfängt. Der große Vorteil ist dass ihr Kommandozeilenzugriff habt und bezüglich Konfiguration sehr frei seid, was ihr bei strenger limitiertem Hosting nicht habt.

  • Die black friday Wochen liegen knapp hinter uns und damit die nervigste Zeit mit besonders viel Spam. Gerade wenn die Shops daraus keinen Tag, sondern ganze Monate machen. Immer daran denken: Dinge nicht zu kaufen spart Geld, der Black Friday vermittelt euch viel Geld sparen zu können, soll aber dadurch Verkauf anregen, bewirkt also das exakte Gegenteil. Trotzdem ist jetzt die richtige Zeit eure Fixkosten zu checken. Versicherungen, Strom, Gas, Girokonten, Mobilfunk, alles rund um den Black Friday jährlich gewechselt. Das spart mehr als sinnloser Konsumzwang.
    Ob Services wie Incogni (Vorsicht: Youtuber-Sponsoring-Service) bei Newsletterspam innerhalb der EU funktionieren fragt sich, vieles vom Spam ist zurückführbar auf ehemalige Bestellungen, über die ihr entsprechende Erlaubnisse per AGB erteilt habt, die einfach nur mit mehreren Jahren Verzögerung vom Shop selbst genutzt werden.

  • natürlich geht es nach dem Black Friday in Richtung Weihnachten und Geschenke müssen her. Oft reicht auch einer der zahlreichen Jutebeutel, die ihr sicher angesammelt habt als Geschenkverpackung, es muss ja nicht immer alles plastikbeschichtetes Papier sein. Das kleine bisschen seid ihr der Umwelt schon schuldig.

  • Dieser Blog ist jetzt auf IONOS umgestiegen. Ein Hoster der soweit wie ich es sehe doch recht viel an Cloud-Services im Hintergrund gebucht hat. Die verkauften Datenbanken liegen nicht intern beim Hoster, der Storage auch nicht. Also gehe ich jetzt einmal davon aus dass diese Website nun aus drei Rechenzentren zusammengesetzt wird bei dem strukturierter Speicher (Datenbank) unstrukturierter Speicher (Storage) und Rechenleistung jeweils separat irgendwo liegt.
    Ein Full-Service wie er von Raidboxes angeboten wird ist schon hilfreich, im Prinzip bezahlt man damit aber eben nur die Experten die das tun, was dir die KI aus dem Internet zusammensammelt.
    Das ist der realistische preisliche Unterschied: Für 20 € im Monat hat Raidboxes alles inhouse mit 24/7-Experten auf Abruf.
    Dafür kann Ionos für 6 € im Monat das vielfache vom Speicher anbieten, verzichtet dabei aber auf Personal welches sich mit allen Möglichkeiten auskennt, wofür man als Kunde das Verkaufte nutzen könnte.

    Oben angerissen meines Erachtens einer der größeren Probleme von KI: gefährdet sind nicht die einfacheren Jobs, sondern die der Experten, weil die Experten diejenigen sind, die das Lernmaterial für KI seit Jahren generiert haben und ganz gemäß des ursprünglichen Gedankens des Internets auch öffentlich, überwiegend Gratis zur Verfügung stellen. Ich mag diese Entwicklung nicht, kann sie aber auch nicht aufhalten.

  • Dazu passend: Das Buch Enshittification von Cory Doctorow – auf deutsch vorbestellbar, auf Englisch schon lange verfügbar. Das Buch enthält teils recht extreme Ansichten, deren Gegenposition man sich selbst ausdenken können muss um sie mit der eigenen Meinung eines Themas abwägen zu können.

Habt ein schönes Weihnachtsfest. Ich werde mich vermutlich immer seltener hier mit Beiträgen melden, sondern nur noch solche Sammelbeiträge wie hier machen.
Ähnlich wie es die letzten Jahre auch war. Der ganze AI-Slop im Internet und auf Social Media sorgt nur dafür dass ich mich immer weiter davon distanziere, was zur Folge hat dass sich entsprechende Interessen verändern und sich damit auch die eigene Zeitgestaltung ändert.

Bits and Pieces, November 2025

Ich probiere hier mal etwas Neues:
eine kleine Sammlung von Dingen, die mir im Laufe des letzten Monats über den Weg gelaufen sind – zu schade, um sie einfach zu vergessen, aber zu bunt, um jeweils einen eigenen Artikel zu bekommen.
Ein bisschen Technik, ein bisschen Alltag, ein bisschen Nerdtum.

Also los für den November 2025:

  • Die IKEA Smart Home Geräte sind richtig demokratisch offen entwickelt und einer der besten Geräte die man für Home Assistant ohne größere Verbiegungen verwenden kann. Das Gegenteil dazu ist Xiaomi, welche ein eigenes Protokoll MIoT verwenden. Selbst die Google-Eigenen Geräte sind stärker ins Ökosystem gebunden.
    Ein Haufen Automationen für den Home Assistant, damit der Raspberry Pi noch eine Aufgabe bekommt. Der kleine Stick zum Anstecken ist notwendig und günstiger als das IKEA Dirigera Gateway, benötigt dafür aber zusammen mit Home Assistant etwas mehr Einarbeitung und kostet entweder 7 € im Monat oder noch deutlich mehr Aufwand mit Cloudflare-Tunneln, wenn noch Zugriff von Außen dazukommen soll.
  • Könnt ihr dem Drang widerstehen beim IKEA Handskald Modell im Showroom kurzerhand eine Stinkefinger-Position zu modellieren?
  • Bugonia ist mal wieder ein Film, der für Yorgos Lanthimos typisch seine Ecken und Wendungen hat, aber besonders die Kombination mit Emma Stone macht ihn auf jeden Fall sehenswert. Wie bei jedem Lanthimos-Film nicht für alle, in diesem Fall geht es um Verschwörungstheorien.
  • Wer noch kleine Schweinereien mit Multipart-Archiven hat, kann sich WinRAR aktuell zum halben Preis besorgen und einen kleinen Trip in die Vergangenheit haben. Die völlige Offenheit mit Lizenzmodellen und Einzelplatzlizenzen die komplett offline hunderte an WinRAR-Installationen aktivieren, dauerhaft laufende Testversionen und so weiter. Sollte schon mal belohnt werden, zumal wir einen solch offenen Umgang mit Geld immer weniger sehen werden.
    Wer keine Multipart-Archivfunktionen braucht, braucht aktuell nicht einmal mehr 7Zip, einfach mal Windows aktualisieren und rechts klicken.
  • DPD scheint aufgehört zu haben die Paketstationen MyFlexBox als Abholfilialen anzusehen und scheint dort zumindest nicht mehr dauerhaft Pakete anstelle der eigenen Hausadresse zustellen zu wollen. In risikoreicheren Gebieten ist jetzt wieder die Abholung in Abholstellen notwendig.
  • Mit der Kombination aus den Android-Apps Shizuku und Canta kann man ganz ohne gerootetes Telefon sein Android-Telefon von System-Apps befreien. Das Setup ist ein wenig komplexer weil hier Wireless ADB-Debugging über WLAN genutzt wird. Server und Client auf dem gleichen Gerät.
    Die meisten Google Apps, die sonst den Google Chrome geöffnet hätten, bringen eigentlich auch eigene WebViews mit, haben also keine Probleme wenn der Google Chrome verschwindet. Die Kategorisierungen in Canta sollten tatsächlich als solche betrachtet werden, wer zu viel entfernt wird sein komplettes Telefon neu aufsetzen müssen.
  • Bevor Kabelmanagement mit großen Plastikklemmen oder zurecht geschnibbelten Einmal-Nutzungs-Klettbandstreifen und großen Plastikschläuchen gemacht wird, reicht oft eine kleine Kombination aus kleinen Klebestreifen* und verschieden großen Klettbandstreifen* die genau dafür ausgestanzt worden sind. Davon dann aber auch viel, damit es schon den Charakter von Kabelschläuchen entwickelt. Gibts auch in deutlich mehr Farben, damit es besser passt.

Mein kleiner Braindump für diesen Monat. Wenns euch gefällt sagts mir ruhig, wenns mir weiterhin Spaß macht, kommt noch was, wenn nicht, seht ihr das ja sowieso…

*Mit Sternchen gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Beim Kauf erhalte ich eine Provision, ohne dass dir Mehrkosten entstehen.

Musik zum Wochenende: Raphaël Marionneau – abstrait

Der Franzose Maroinneau macht ganz wunderbare Musik-Podcasts. Alle durchwegs eher der ruhigeren Natur, auch wenn er ab und an mal eine „beats“ Folge macht.

Ab und an ist er auch in Planetarien aktiv und macht die musikalische Untermalung der Shows dort.

Die Beats-Folgen sind natürlich nichts für nebenbei, aber die meisten guten neuen Songs höre ich inzwischen eher in den normalen Abstrait-Folgen. Der Mix aus Vocals und Musik ohne Vocals passt hier einfach gut. Keine Wohnzimmer-Dudelmusik. Diese hier erfordert dann doch etwas Aufmerksamkeit.

Hört da gern einmal rein.

Aether: Slowed & Reverb Versions

Dank Spotify lernt man ab und an so manche neue Musik kennen. Das liegt entweder daran wie ich Spotify benutze, oder an der Tatsache dass es ohne einen Algorithmus der die Musikvorlieben der Nutzer kennen lernt für Spotify selbst nicht funktionieren kann.

Das herunterschrauben der BPM und das Hinzufügen von anderen Effekten ist in letzter Zeit ein beliebtes Konzept um die Musik insgesamt ruhiger zu machen. Oft doch nur Neuinterpretationen bereits existierender Musik wird sie dadurch doch vielleicht für andere Zwecke brauchbarer, weil sie dadurch andere Stimmungen anspricht.
In Profi-Tanzkursen wird die Geschwindigkeit auch häufig dazu genutzt um den Takt an das jeweilige Niveau der Tanzschüler anzupassen. Genau so tut dies ein Fähiger Discjockey im Zusammenspiel mit seiner Tanzfläche.

Ob ihr den oft dann auch dazukommenden Hall-Effekt mögt oder nicht ist jetzt euch überlassen.

Bei Bandcamp könnt ihr euch die Musik bei Gefallen auch gleich kaufen, alternativ auch als Vinyl. Wenns Spotify bleiben muss, dann findet ihr die Musik natürlich auch da.
Die Einbettung hier ist ganz ohne Affiliate und irgendwelches Werbegedöns außer halt dem Tracking von Bandcamp selbst.

Was genau ist „Reverb“?

Komplett und unverändert aus der Microsoft Copilot KI gezogen:

„Slowed and Reverb“ ist ein Begriff aus der Musik- und Soundtechnik. Es bezieht sich auf den Prozess, bei dem die Geschwindigkeit eines Songs reduziert („slowed“) und ein Hall-Effekt („reverb“) hinzugefügt wird. Die Reduzierung der Geschwindigkeit geht oft mit einer technisch induzierten verringerten Frequenz einher, sodass die verlangsamten Songs oder Sounds in ihrer Akustik in der Regel einen tieferen Eindruck machen.

Dieser Prozess ermöglicht es Musikern und Soundtechnikern, eine völlig neue Interpretation des ursprünglichen Soundtracks zu erstellen. Schnellere Songs können durch eine Reduzierung der BPM-Rate (Beats per Minute-Rate) völlig neuen Stimmungsfeldern zugeordnet werden.

Die Gesangsspuren der Songs werden oft separat bearbeitet. Dabei kann die Stimme künstlich neu frequentiert oder gänzlich neu aufgenommen werden, damit sie der neu bearbeiteten Tonspur angepasst werden kann.

Das Konzept von „Slowed and Reverb“ ist sehr beliebt, da es eine neue Interpretation ermöglicht, ohne dass dabei die Gefahr besteht, dass eine bekannte Tonabfolge, die den Originalsound auszeichnet und einzigartig macht, nicht wiedererkannt werden könnte. Es ist auch für das Tanzen eine gern genutzte Methode, da derartig veränderte oder weiterentwickelte Songs beispielweise viel einfacher zum Einüben bestimmter tänzerischer Bewegungsabfolgen genutzt werden können, wenn die BPM zuvor erkennbar reduziert werden.

Rambox mit 25 % Halloween-Rabatt

Den meines Erachtens besten Workspace-Manager Rambox gibt es aktuell mit 25 % Rabatt bis zum 2. November 2023.

Über den Affiliate-Link kommt ihr weiter: https://rambox.app?via=konstantin

Leider ist die Website etwas unübersichtlich und über die normalen Links auf der Seite werden euch auch nach abgelaufener Demo nur Wege in eine angeblich weitere Demo gezeigt. Ihr müsst also direkt über den Link zur Bezahlseite mittels Stripe gehen.

Mit umgerechnet 150 € statt 200 € ist die Software auch weiterhin noch eine Investition für sich. Sie bietet aber meines Erachtens einige Vorteile gegenüber Ferdium. Zum Beispiel die Möglichkeit, Browsererweiterungen zu nutzen und die Webseiten vernünftig zu gruppieren. Dabei kann man auch die Browserdaten-Sätze in der Gruppe halten, was ganz angenehm ist, wenn man z.B. Google- und Microsoft-Dienste gruppiert. Diese können sich dann in der Gruppe eine Anmeldung teilen und so muss sich nicht ständig für jeden einzelnen Dienst neu angemeldet werden.
Man merkt auf jeden Fall, dass dort jemand mitdenkt.

Leider brechen Seiten wie Reddit oder YouTube jeden Workspace-Manager. Mir ist noch keiner untergekommen, der mit mehr als Instagram umgehen konnte. Die Möglichkeit ublock Origin auf Soundcloud und co zu werfen ist aber ein Alleinstellungsmerkmal von Rambox.

Der Breakeven der Lifetime-Version liegt bei drei Jahren, gegengerechnet mit der jährlichen Zahlweise. Das Angebot tut für den Breakeven aktuell nichts, weil auch die Jahresabo-Variante zu 25 % vergünstigt ist. Dieser ist also auch nach der Angebotsphase gleich.

Musik zum Wochenende: Drumless Edition von Random Access Memories

Daft Punk haben sich vor einigen Jahren getrennt. Damit ging eine Band auseinander, die für Ihre Leistung weltweit bekannt war. Seit dem gibt es vom Label nur noch Markenrecycling, weil keine echte neue Musik mehr produziert wird. Zumindest nicht als Daft Punk zusammen.

Am 17.11.2023 kommt ein weiteres Recycling-Album heraus. Allerdings kein Vollrecycling wie die 10th Anniversary Edition von Random Access Memories, sondern eine bei der die Drum komplett aus dem Edit rausgelassen wurde.
Damit wird die Musik runder und etwas ruhiger und ist damit noch Wohnzimmergeeigneter als vorher…

In den Track „Within“ kann man aber schon reinhören:

Bei Qobuz gibt es das Ganze als 24-bit FLAC mit 88,2 kHz und damit ein Ticken besser als das was euch Scheiben bieten könnten, ansonsten könnt ihr euch die CD bei JPC bestellen um das ganze durch Exact Audio Copy durchziehen zu können. Denkt bitte dran vorher EAC sauber und ordentlich einzustellen.

Daft Punk ist eine der wenigen Bands bei denen ich versuche die komplette Diskografie physisch auf CD vorzuhalten. Auch in CD-Laufwerkslosen Zeiten würden mir da einige schnöde Dateien auf der Festplatte nicht ausreichen. Oft fahre ich da sogar doppelt. Habe die Scheibe im Schrank, weil das Gefühl etwas zu besitzen für mich immer noch daran gebunden ist, habe das ganze dann aber erneut in Qualitäten gekauft, die mir die CD nicht bieten kann.

Ich bin gespannt, was sich das Label noch so einfallen lässt um die Marke zu recyclen. Vielleicht ist ja auch noch irgendwas unveröffentlichtes in der Pipeline.
Wer zumindest einen Musiker weiterverfolgen möchte, sollte bei Thomas Bangalter dran bleiben, der allerdings nun Balettmusik macht.

Inzwischen hat jemand aus dem ganzen Album auch schon eimal vorweg das Schlagzeug rausgemixt um einmal schon vorab hören zu können wie es klingen könnte:

Perfekt für euer Wohnzimmer

Und was darf dann natürlich auch nicht fehlen? Natürlich die isolierten Drums aus den ganzen Songs:

Perfekt für euer Training

Der JPC-Link im Artikel ist ein Partnerlink aus dem Partnerprogramm von JPC.

Microsoft, wir müssen über HDR reden

Update Mai 2025

Die HDR-Einbindung hängt vom jeweiligen Grafikkartentreiber ab. Wo AMD eine eher schlechte Einbindung hat, haben neuere nVidia-Karten eine deutlich bessere Einbindung. Im Endeffekt kann Microsoft dafür also nicht viel oder hat tatsächlich im Hintergrund sehr viel geschraubt. Jedenfalls stelle ich auch im Handling von HDR und den Übergängen nun deutlich weniger Probleme fest, nutze aber auch recht wenig Filmmaterial in letzter Zeit.
Ein guter Tipp wird sicherlich auch sein nicht auf Drittanbieter wie den VLC Media Player zu setzen, sondern die eigenen Programme von Microsoft zum Abspielen zu verwenden, auch wenn diese euch fremd vorkommen

Beitrag aus 2023

Habt ihr schon mal einen HDR Film in Windows angeschaut? Nein? Ist auch gut so. Es würde euch nur nerven.

Die meißten der aktuellen Actionfilme sind vom Ton her nicht vernünftig gemastert. Oder mein Gehör möchte halt einfach keine lauten Explosionen haben und deshalb spiele ich eigentlich kontant an der Lautstärke herum, wenn ich alleine irgendwelche action-lastigen Filme anschaue. Im Kino ist das was anderes, weil es da ausschließlich um diesen Film geht, wenns da Knallen soll, dann muss es so Knallen wie es der Regisseur haben wollte.
In Windows ist ein solcher Film allerdings bestenfalls nur 75 % meiner Aufmerksamkeitszeit, ich bin also fast immer irgendwas am nebenbei machen. Und das nicht auf Tablet oder Smartphone sondern direkt auf Windows.

Das Problem daran ist jetzt, dass Windows sich selbst nicht vernünftig im HDR-Format darstellen kann. Für die meißten Monitore bedeutet das aber: entweder alles ist HDR, oder nichts ist HDR.
Wenn jetzt Windows mit ihrer Lautstärkeanimation als Overlay kommt, dann gibts eben kein HDR. Und das merkt man. Sehr deutlich. Kleines Blitzen, paar Sekunden warten, noch mal kleines Blitzen und fertig.

Bei jeder verdammten kleinen Mausbewegung.

Also Microsoft: Es wird Zeit die Entwickler ran zu holen, die dir die Auto-HDR-Funktion geschrieben haben, die müssen noch mal ran und dafür sorgen das alles, was Windows irgendwie auf Bildschirmen darstellen kann auch vernünftig im HDR-Format gesendet werden kann. Und das sind nicht nur Bilddateien und Videos, sondern der komplette Displayoutput vom gesamten System und wenn irgendein Assembler-Spielchen wie Rollercoaster Tycoon läuft wo man einfach nicht rankommt, weil der Code einfach zu Maschinennah ist, dann hat man HDR so lange weg zu machen, bis das Dingens wieder geschlossen ist – und das zählt dann auch für alle Overlays und Benachrichtungen von Windows.

Entweder alles ist HDR, oder nichts. Wenn es die Bildschirme so wollen, dann muss es Windows so liefern. Verdammt noch mal…
Und wenn das scho so ist, schließlich kann man Displays nicht im Laufenden Betrieb aus dem HDR-Modus befreien, dann gibts wenigstens bei den Overlays noch Probleme.

Domänennetzwerke: Website nach Anmeldung öffnen

Ihr wollt dass alle User den Browser geöffnet bekommen und eine spezielle Seite angezeigt bekommen?
Dann gibt es mehrere Wege:

  • Autostarteintrag: browser.exe https:// Internetseite
  • ADMX Pakete konfigurieren, dort Standardseite beim Öffnen konfigurieren, Browser.exe ohne Argumente in den Autostart

Ihr solltet hier den Weg mit den ADMX Paketen wählen, weil dieser Weg vom Browserhersteller und nicht von Microsoft kommt. Was viele vergessen: Auch ADMX Pakete werden aktualisiert, diese werden auch mit den Browserupdates nicht aktualisiert und müssen in Updatezyklen mit beachtet werden.

Der Weg über browser.exe mit bereitgestellter Adresse als Startargument funktioniert prinzipiell auch, ist auch der Weg des geringsten Aufwands, aber er basiert auf Funktionen von Windows, nicht auf Funktionen vom Browser.

Ihr kommt also auch bei so kleinen Aufgaben eigentlich nicht am ADMX-Paket des Browsers vorbei.

Musik zum Wochenende: Aether – I love you, Please wake up

Einer der Künstler der aus den Discover Weekly-Playlists einfach hängen geblieben ist. Diesmal in Variante Ambient. Ein neues Konzeptalbum:

https://aetheraudio.bandcamp.com/album/i-love-you-please-wake-up
Ganz klassisches Ambient. Für den späten Abend zu Hause oder mit Timer zum Einschlafen. Wobei 25-30 Minuten natürlich nicht abendfüllend sind. Da bräuchte es dann schon eine ganze Yoga- oder Massagestudio-Playlist.

Bei Ambient ist manchmal das Problem dass die Musik anfängt zu dröhnen, ähnlich dem Effekt einer Orgel in einer Kirche, die längere Zeit eine Note spielt. Davor ist man auch hier nicht ganz gefreit, aber ohne das Dröhnen wäre man sicherlich dann eher wieder im Easy Listening-Bereich unterwegs und verliert einen Charakterzug von Ambient.

Mit den früheren ganz anders gearteten Titeln, z.B. Elysia’s Heart, zeigt sich meiner bescheidenen Meinung nach auch die Vielfalt und das Können dahinter.

Hier gehts zur ganzen Musik von Aether.

Rambox ist weit besser als Franz, Ferdi, Ferdium, Singlebox etc.

Ich bin ja nicht erst seit gestern mit vielen Workplace-Apps am hantieren. Franz ist so gut wie tot, Ferdi hat auch Probleme, also gibts den Fork Ferdium…
Aber im Hintergrund war immer Rambox, das man sich halt auch empfahl als es um solche Programme ging.

Singlebox fliegt so langsam wieder runter, der Dev hat sich entschieden den Ruhezustand von Apps zu forcen und dem User die Möglichkeit zu nehmen diesen zu deaktivieren. Weil manche Seiten halt Audio abspielen (PocketCasts, SoundCloud, Mixcloud, Bandcamp… und so weiter halt) kann man die in Singlebox nicht mehr verwenden.

Also Rambox* angeschmissen, und direkt überzeugt worden:

  • Es gibt Gruppenbasierte Browserdaten. Es können also in einer Gruppe alle Google-Dienste gesammelt werden, die sich eine einzelne Anmeldung teilen. Also keine paar Tage Google Antivirus-Warning, nach dem man sich Singlebox eingerichtet hat.
  • Es gibt Splitscreen innerhalb der Anwendung. Würden die Websites dafür ausgelegt sein (was die meißten leider nicht sind) hindert dich keiner daran zig Spalten mit etlichen Diensten auf einem Screen zu haben.
  • Im Gegensatz zu Singlebox sind auch tatsächlich Erweiterungen möglich. Zwar nur eine Hand voll erlesener Erweiterungen, aber die wichtigsten Passwortmanager und uBlock Origin sind dabei. Da hat jemand aufgepasst und nicht die von Eyeo aufgekauften Blocker genommen. Hut ab.

Rambox ist jetzt die erste Anwendung in der mir ein stinknormales Browserfenster als Dienst fehlt. Also schlicht ein Browser so wie er sonst hätte auch ausgesehen, nur innerhalb von Rambox.
Danach würde ich kaum was anderes als Rambox brauchen und die Google Chrome OS’isierung meiner Oberfläche wäre vollständig. Mit dem Luxus dahinter auch noch ein volles Windows zu haben, falls man es denn mal bräuchte, weil man mal wieder irgendwelche dieser alten Filmchen schaut die komischerweise noch nicht Disney+, Netflix oder eh im Streaming bei Amazon Video oder nach einem PlayStore Kauf sind.

Ob das jetzt die 210 USD wert ist, mag ich noch nicht bewerten können und werde sicherlich den 30-Tägigen Testzeitraum dafür auch verwenden müssen. Die Latten sind hoch gelegt und im Vergleich kommt Rambox beim Hochsprung am weitesten hoch.