Google Photos Speicherplatz doch begrenzt

Logisch, es gibt nichts was Firmen unbegrenzt anbieten können. Im Fall Google Photos scheint die Grenze bei etwa 20.000 Bildern zu liegen wie ein Nutzer herausgefunden hat, dieser lässt sich aber durch hinzukaufen von Speicher bei Google weiter aufstocken.

 

Natürlich gibt es nirgendswo unbegrenzten Speicher, gerade für etwas Kostenloses oder Werbefinanziertes wie es Google nun mal eben hauptsächlich macht. Hier war Google aber recht clever mit “unbegrenztem Speicher” zu werben, damit dann aber sich das Recht auf Kompression der Bilder einzubehalten (Originalauflösung wird laut Einstellungen weiterhin angerechnet) und diese dann ebenfalls wie schon von Picasa bekannt auch noch in der Anzahl zu beschränken… Weil “unbegrenzter Speicher” sich ja nicht unbedingt auf die Anzahl beziehen muss.

Laut einem Google Mitarbeiter soll das “Problem” nun behoben sein, bzw. (Achtung: Meinung) man hat die maximale Anzahl so hoch gesetzt, dass selbst Profifotografen diese Grenze voraussichtlich nicht erreichen werden.

Google erkannte Personen als Gorillas

Bilderkennung ist fernab von jeder Perfektion, und wird es auch bleiben. Trotzdem setzen Google, Microsoft, Facebook und co. sie bereits mit einigem Erfolg und relativ sicheren Trefferraten ein.

Ein letzter Fehlschlag machte aber vor kurzem die Runde (dessen Foto ich aus Persönlichkeits-Gründen hier nicht weiter verbreiten werde). Bestimmte Personen wurden von der Maschine falsch einkategorisiert und als “Gorilla” betitelt. Ein Fehlschlag der vorkommen kann und z.B. bei anderen Gegenständen auch weiter vorkommen wird.
Dieser Fehler wurde jedenfalls bereits akkurat und schnell behoben, wie man es bei solchen Storys auch erwarten würde. Ebenfalls soll wohl an einer Art Wortfilter gearbeitet werden, welche sprachlich riskante Wörter erkennt und vorerst nicht kategorisiert.

Google Maps wird vor Bahnübergängen warnen

An Google Maps wird ständig gewerkelt. Vor einigen Monaten kamen in einigen Städten 3D-Navigation hinzu, in letzter Zeit hatte sich Google auf Staumeldung und -genauigkeit konzentriert und nimmt dazu u.A. auch Daten von gerade aktiven Google-Maps Navigationen.

Railroad crossing on Interurban Trail (South) (Wikimedia Commons CC by SA 2.0)

 

Nun soll Maps nun auch vorerst vor gefährlicheren Bahnübergängen warnen und baut damit ein weiteres “verbales Straßenschild” in die eigenen Karten ein.
Damit trägt Google nun wieder ein wenig zum Versuch bei den Google Maps-Navi-Nutzern ein wenig mehr Sicherheit und auch ein wenig mehr Vorteile gegenüber anderen, immer noch den Markt beherrschenden Apps zu bringen.

Damit geht Google einen weiteren Schritt in die Richtung so ziemlich jedes Straßenschild zu digitalisieren und damit die Abhängigkeit und die Vertrautheit in ein Navi zu stärken. Wenn diese Daten nicht topaktuell gehalten werden könnte damit aber unter Umständen mehr Schaden durch Unachtsamkeit passieren als verhindert werden kann, oder wie AndroidPolice so schön titelt: “Google Plans To Integrate Railroad Crossing Locations In Maps Because Dumb People Keep Getting Hit By Trains“.

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